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Furnieren eines Kessels OHNE Spanngurte+Vakuumpresse (1 Leser) (1) Gast
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THEMA: Furnieren eines Kessels OHNE Spanngurte+Vakuumpresse
#13837
madmarian (Admin)
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ICQ#: 56613998 Geschlecht: männlich Custom Drums & Parts Ort: Hamburg Geburtstag: 1975-10-06
Furnieren eines Kessels OHNE Spanngurte+Vakuumpresse vor 10 Monate  
Ich habe die vergangenen Wochen etwas mit dem furnieren von Kesseln verbracht und einiges ausprobiert.

Ich denke, es ist weniger interessant, wie eine große Tischlerei vorgehen würde, wenn sie furniert, da diese Maschinen für jede Kleinigkeit herumstehen hat, welche wir uns nicht leisten wollen oder können. Auch benutzen professionelle Tischlereien oft andere Materialien als wir "normalsterblichen". Das fängt schon mit dem Leim an, aber alles schön der Reihe nach.

Folgende Problematik: Wir wollen auf einen bestehenden Kessel eine aussenlage Furnier aufbringen. Das Furnier soll
-sehr gut halten und
-beizbar und lackierbar sein
.

letzter Aspekt schließt eigentlich schon alle frei verfügbaren Leime aus. Normaler Weissleim würde bei den dünnen Furnieren (meist 0,5mm oder dünner) durchschlagen, und dann an den Stellen weder Beize aufnehmen noch den Lack einziehen lassen.

Profis nutzen daher meist Heissleime, die in der Handhabung aber nicht ganz so einfach sind. Knochen- oder Hautleim sind hier die erste Wahl, besoders, weil sie beizbar sind, leider stinken sie sehr -besonders der Knochenleim- und sind meist nur im Fachhandel und recht großen Mengen (Kiloweise) verfügbar. Also nicht so praktisch, wenn man nur mal eine Snare furnieren will..

Es gibt auch spezielle Furnierleime, diese sind in Gebinden ab 20l verfügbar.

Weitere Hindernisse: diese Leime müssen lange gepresst werden, bis sie halten. Furnierleim hat dabei nur ca. 1/4 der Haltekraft wie normaler Weissleim, und die Haut- und Knochenleime sind wasserlöslich (Kessel darf also nicht nass werden). Weiss leider nicht, wie sich daher Knochenleim beim Beizen mit Aquabeizen macht, denke, wenn man nicht zu stark aufträgt, dürfte das aber gehen.

All diese Hürden zu nehmen, mit einer möglichst eleganten Lösung, das ist unser Ziel.

Es gibt zum Glück zwei Methoden, die zum Ziel führen.
Eine ist auf der DVD "Guerrilla Drum Making" enthalten; hier wird mit normalem Weissleim gearbeitet, der beidseitig aufgetragen und getrocknet wird, um ihn dann mit dem Bügeleisen aufzubügeln.

Diese Methode ist sicher sehr gut, funktioniert allerdings nur bei Furnieren, die recht dick sind, weil der Weissleim nach wie vor durchschlagen kann. Wer Wurzelfurniere mit vielen kleinen Löchern verleimen will, nimmt Methode zwei:

PATTEX. ja, richtig gelesen. Wir nehmen Pattex aus der Dose, tragen das mit einer Rolle nicht zu dünn auf den Kessel und das Furnier, und lassen das trocknen. Dann wird das Furnier auf den Kessel gebracht, wobei es ausreicht, das Furnier kurz fest anzudrücken, wir brauchen keine Vakuumpresse oder Gurte, es reicht ein Gummihammer und ein stück Holz zum Anpressen.

Nachdem das Furnier aufgebracht wurde, kann, auch Tage später noch, das Furnier mit einem handelsüblichen Bügeleisen (bitte ohne Dampf..) gebügelt werden. Der erhitzte Leim hält so noch einmal wesentlich besser.

Vorteil von Pattex gegenüber Leim: Pattex schlägt nicht durch, sondern bleibt, selbst bei löcherigen Wurzelfurnieren, dort, wo man es aufgetragen hat. So lässt sich der Kessel gut beizen und/oder Lackieren, ohne Überraschungen!

Wir werden das nächste Mal beim Furnieren Fotos machen, um es hier noch fein zu bebildern. Ausserdem bin ich auf eure Ergebnisse gespannt, und eventuele neue Erkenntnisse
 
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#13838
bichdrums (Moderator)
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Geschlecht: männlich Ort: Stuttgart/Aalen Geburtstag: 1985-06-13
Aw: Furnieren eines Kessels OHNE Spanngurte+Vakuumpresse vor 10 Monate  
sehr interessant!

diesen Satz verstehe ich nicht
Du schreibst doch man soll Holzleim bügelen ... und dann schreibst du von PaTTEX und dann dieser Satz "Nachdem das Furnier aufgebracht wurde, kann, auch Tage später noch, das furnier aufgebügelt werden. Der Leim hält so noch einmal wesentlich besser." Muss/Kann man Pattex auch bügeln???
Der Pattex hält doch? Bzw was erreiche ich dadurch wenn ich Pattex auch bügle?

Mit Pattex meinst du den Klebstoff für "normale" Drumfolien?
 
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#13840
madmarian (Admin)
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ICQ#: 56613998 Geschlecht: männlich Custom Drums & Parts Ort: Hamburg Geburtstag: 1975-10-06
Aw: Furnieren eines Kessels OHNE Spanngurte+Vakuumpresse vor 10 Monate  
ja, das klingt missverständlich; das Furnier ist schon aufgepresst, wird dann mit dem Bügeleisen noch mal "gebügelt", also erhitzt. Dadurch hält das Furnier bombenfest. Alle Klarheit beseitigt?
 
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#13841
bichdrums (Moderator)
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Geschlecht: männlich Ort: Stuttgart/Aalen Geburtstag: 1985-06-13
Aw: Furnieren eines Kessels OHNE Spanngurte+Vakuumpresse vor 10 Monate  
beim leimen und beim kleben mit Pattex ist hinterher das Bügeleisen notwendig?
 
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#13842
madmarian (Admin)
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ICQ#: 56613998 Geschlecht: männlich Custom Drums & Parts Ort: Hamburg Geburtstag: 1975-10-06
Aw: Furnieren eines Kessels OHNE Spanngurte+Vakuumpresse vor 10 Monate  
ja. es geht auch ohne, aber die Verbindung hält noch mal wesentlich besser, vor allem bei welligen Wurzelholz-Furnieren. Wir haben hier ausgiebig experimentiert, das Bügeln war auf Verdacht, weil es bei Weissleim funktioniert, das Ergebniss war überraschend gut. Werde es mal filmen...
 
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#13846
nostyle (Benutzer)
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Geschlecht: männlich Ort: Davos Geburtstag: 1973-10-28
Aw: Furnieren eines Kessels OHNE Spanngurte+Vakuumpress vor 10 Monate  
da hast du mal wieder kräftig experimentiert!
bin gespannt auf deine fotodokumentation oder ein filmchen!

es gibt übrigens auch leime die beizbar und lackierbar sind.
sucht mal nach titebond - gibt es auch in kleinen gebinden.


gruss resli


nachtrag:
von titebond gibt es auch einen knochenleim der nicht gekocht werden muss.
knochenleim löst man in der regen mit wasserdampf, also feuchtigkeit und wärme. ein sorgfältiges beizen geht normalerweise problemlos.
 
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who cares about style...?

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#13848
madmarian (Admin)
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ICQ#: 56613998 Geschlecht: männlich Custom Drums & Parts Ort: Hamburg Geburtstag: 1975-10-06
Aw: Furnieren eines Kessels OHNE Spanngurte+Vakuumpress vor 9 Monate, 4 Wochen  
Hi Resli,

ich hatte ja schon geschrieben, dass es Furnierleime gibt, die beizbar sind. Normalen Weissleim kann man auch durch einen Trick beizbar machen, wenn man ihn mit etwas Gips vermischt.

Das eigentliche Problem ist: wie presst man das Furnier ohne Presse oder Gurte auf den Kessel?! Und ich gebe zu, dass Pattex für mich zu erst sehr experimentell klang, wir haben aber damit die allerbesten Ergebnisse erzielt, und wie schon geschrieben, es schlägt nicht durch, weil es nicht so dünnflüssig wie Leim ist. Beizen und co ist also keinerlei Problem. Und das Pressen erfolgt eben nur lokal, weil nicht die Dauer, sondern der Druck ausschlaggebend ist. Und mit dem drauffolgenden Bügeln bekommt man das Furnier nur noch mit roher Gewalt runter. Ach ja, beim Bügeln eine Lage Backpapier unterlegen.

Wir haben Musterstücke Furnier auf Bretter geleimt, und das beste Resultat dann auf dem Kessel probiert. Funktioniert einwandfrei, hält bombenfest, und setzt keine Werkzeuge voraus... ausser einem Bügeleisen

Der Hauptvorteil von Pattex gegenüber Leim bleibt, dass Leim dünnflüssiger ist und daher bei Wurzelhölzern etc. durch die großen Poren treten kann, was bei beizbarem Leim bedeutet, dass man hinterher viel schleifen muss. Pattex, mit der Rolle aufgetragen, bleibt selbst bei gröbsten Löchern nur auf der Oberfläche. Man kann mit Pattex auch z.B. grobmaschige Netze aufbringen oder was auch immer einem zur Verschönerung der Instrumente einfällt...
 
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#13856
topspin (Benutzer)
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Aw: Furnieren eines Kessels OHNE Spanngurte+Vakuumpress vor 9 Monate, 3 Wochen  
Hallo,

ich bin neu hier, hab vor ca. 2 Jahren angefangen Trommeln für den Eigenbedarf zu bauen und zu restaurieren. Bin eigentlich großer Folien-Fan, hab mich aber trotzdem mal an ein Furnier für eine 12x4 Snare herangewagt. Hat einigermaßen geklappt. Als ich dann aber mein kleines E-Drumset verschönern wollte ging das erstmal gründlich in die Hose. Für den 16er Bassdrumkessel waren zwei Spanngurte einfach zu wenig. In meiner Verzweiflung hab ich dann zum 3M Dispersionsleim gegriffen, kräftig aufgetragen und - es hat funktioniert. Es ging fast genauso einfach und schnell wie bei einer Folie und obschon der Kleber ziehmlich flüssig ist und das Furnier sehr viel aufgesaugt hat ist nichts durchgeschlagen. Ich habe keinen ernsthaften Versuch gestartet das Furnier wieder abzulösen, kann daher nicht genau sagen wie fest es ist. Es hat aber alle Bearbeitungsschritte gut überstanden und sieht sehr ordentlich aus. Klanglich muss man ein paar kleinere Abstriche machen. Die Kessel klingen gegenüber der herkömmlichen Methode eher wie foliert, also etwas gedämpfter.

Ich konnte mir bisher ganz gut vorstellen noch einmal mit 3M Dispersionsleim zu arbeiten, aber nach den Berichten hier klingt Pattex noch interessanter.

Welche Sorte sollte man benutzen? Den normalen Pattex Kraftkleber?
 
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#13858
madmarian (Admin)
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Aw: Furnieren eines Kessels OHNE Spanngurte+Vakuumpress vor 9 Monate, 3 Wochen  
Hallo und willkommen!!! Ja, es ist der normale Kraftkleber, allerdings eben aus der Dose. Ob der sich von dem aus der Tube unterscheidet, weiss ich nicht... ich habe nur den aus der dose da :|
 
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#13859
bichdrums (Moderator)
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Aw: Furnieren eines Kessels OHNE Spanngurte+Vakuumpresse vor 9 Monate, 3 Wochen  
Also ich weis trotzdem noch nicht welchen ihr meint.
Den "normalen" Pattex Kraftkleber gibt es in 4 Varianten:
- Classic
- Cpmact
- Transparent
- Lösemittelfrei

Immer aus der Dose und aus der Tube.
Der einzigste Unterschied ist die Menge:

* Tube 50g
* Tube 125g
* Dose 300g
* Dose 650g
* Kanne 4,5kg


www.pattex.de/Pattex-Kraftkleber.1478.0.html
 
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#13860
GieselaBSE (Moderator)
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Geschlecht: männlich Fellfighter Ort: Zwischen HH und HB Geburtstag: 1976-08-19
Aw: Furnieren eines Kessels OHNE Spanngurte+Vakuumpresse vor 9 Monate, 3 Wochen  
Ich glaube er meint den Schnodderfarbenen, also dürfte das Classic sein.
Aber der Compact müsste auch funzen
 
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Ob eine Sache funktioniert, findet man nicht heraus indem man drüber nachdenkt, sondern durch ausprobieren...www.davidberlin.tv/
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#13862
madmarian (Admin)
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Aw: Furnieren eines Kessels OHNE Spanngurte+Vakuumpresse vor 9 Monate, 3 Wochen  
GieselaBSE schrieb:
Ich glaube er meint den Schnodderfarbenen, also dürfte das Classic sein.
Aber der Compact müsste auch funzen

danke, ja, der war's. Hab eben noch mal nachgeschaut. Sehr eloquent übrigens...
 
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#13863
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Aw: Furnieren eines Kessels OHNE Spanngurte+Vakuumpresse vor 9 Monate, 3 Wochen  
alles klar. Hab mir mal ne Dose Classic bei Obi geholt.

Du hast das mit einer "normalen" Malerschaumstoffrolle aufgetragen? Ich hab hier so ne Metallspachtel dabei ...

Wieviel hast du das Furnier überlappen lassen? Oder gar auf Stoß verklebt?
 
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#13864
madmarian (Admin)
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Aw: Furnieren eines Kessels OHNE Spanngurte+Vakuumpresse vor 9 Monate, 3 Wochen  
Schaumstoffrolle ist empfehlenswert bei großporigem Furnier; Furnier muss auf Stoß geklebt werden -na ja, muss nicht, sieht aber am Besten aus. Weil Holz, kann man ja wunderbar die Lücken mit Spachtelmasse füllen, wenn man sich ungeschickt angestellt hat (so wie ich beim ersten Mal). Bei Folie ist das nicht so leicht...
 
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#14024
geeero (Benutzer)
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Aw: Furnieren eines Kessels OHNE Spanngurte+Vakuumpresse vor 6 Monate  
Hallo, ich hab das mal mit Pattex probiert - gar nicht so übel, man muss nur aufpassen, dass das Furnier wirklich gerade sitzt - bissel verschieben geht bei DER Haftung nämlich wirklich nicht mehr.
Mein Problem: das Furnier ist Microberlinia (besser bekannt als Zebrawood), ziemlich dünne und spröde das Biest. Bei der floortom ist durch oben genannte Haftkraft das Furnier in der Mitte etwa den halben Umfang gerissen. Was gibts für Möglichkeiten, zu spachteln (ich möchte die Oberfläche später gelb beizen) und überall Deckung zu erzielen? Habe schon an ausschnitzen und einleimen von dünnen Streifen gedacht. Hat jemand Erfahrungen gemacht? Grüsse
 
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#14080
Bobo (Benutzer)
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Aw: Furnieren eines Kessels OHNE Spanngurte+Vakuumpresse vor 4 Monate, 2 Wochen  
wie sicher seid ihr euch dass compact pattex auch geht?
den kann ich mir im gegensatz zum classic umsonst besorgen aber direkt bei meiner ersten Snare wollte ich dann doch nicht bei furnierkleber experimentieren
 
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#14081
madmarian (Admin)
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Aw: Furnieren eines Kessels OHNE Spanngurte+Vakuumpresse vor 4 Monate, 1 Woche  
hi, ich habe mit beidem gearbeitet; die lösungsmittelfreie Version ist zu bevorzugen, sie ist etwas cremiger und lässt sich wesentlich besser auftragen, mal von dem fehlenden Gestank ganz abgesehen. Funktionieren tun aber beide gut. Wichtig ist, dass es ein Kontktkleber ist. Und: beide Kleber können durch Erhitzen bombenfest verklebt werden. Allerdings reichen da schon Temperaturen unter 100°, also nicht zu heiss werden lassen, sonst reisst ggf. das Furnier wegen Dehydration...
 
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#14082
bichdrums (Moderator)
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Geschlecht: männlich Ort: Stuttgart/Aalen Geburtstag: 1985-06-13
Aw: Furnieren eines Kessels OHNE Spanngurte+Vakuumpresse vor 4 Monate, 1 Woche  
sehe ich das richtig. Compact und classic haben beide Lösemittel drin.
Ohne Lösemittel ist nur der Pattex Kraftkleber mit dem grünen Schildchen drauf?!

madmarian: machst du den Kleb drauf und bügelst gleich danach drüber?
Hast du zwischen bügeleisen und Furnier noch ein Tuch o.ä. zum Schutz? direkt auf dem Holz?
 
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#14083
madmarian (Admin)
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Aw: Furnieren eines Kessels OHNE Spanngurte+Vakuumpresse vor 4 Monate, 1 Woche  
hi, ich lasse den Kleber anziehen (trocknen), dann wird das Furnier angedrückt und aufgebracht. Anschließend bügel ich noch mal drüber, ein stück Stoff oder Backpapier dazwischen ist dabei eine gute Idee.
 
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#14084
bichdrums (Moderator)
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Geschlecht: männlich Ort: Stuttgart/Aalen Geburtstag: 1985-06-13
Aw: Furnieren eines Kessels OHNE Spanngurte+Vakuumpresse vor 4 Monate, 1 Woche  
hat jemand schonmal ein bügelfurnier also ein Furnier mit schon aufgetragenem Kleber getestet?
 
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