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der Trommelbauer
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Birken Bass Drum (1 Leser) (1) Gast
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THEMA: Birken Bass Drum
#13958
Freddy (Benutzer)
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Birken Bass Drum vor 8 Monate, 2 Wochen  
Hi ihr,
Also ich bin neu hier

Zunächst einmal habe ich mir gedacht das ich mal probieren könne ob
man selber eine Bass Drum herstellen kann. Da ich das 1. Lehrjahr als
Tischler absolviere (BBS) stehen mir eínige Maschinen zur verfügung.

Ich habe mir schon euren Info Text durchgelesen der auch viele Sachen
enthält der mir weiterhilft. So ich möcht eine Birken Bass Drum
20" x 18" bauen =( 50,8 x 45,72 cm ), da ich die Funiere ja nicht mit Hand
verpressen kann muss mann sich eine schablone bauen. Apropro Funuiere
welche Funiere benutzt man ? (Funierholz, Formsperrholz, Formschichtholz?)
Dann müsste ich wissen welche NORM dicke die haben weil sonst brauch ich
die schablone gar nicht zu bauen. Wenn ich weiß WELCHE "Holzart" und die Dicke beträgt kann ich schon mal sagen das die Bass Drum 7-10 Schichten
haben soll. WEnn ich weiß wie Dick die Funierschichten kann ich ja so rechnen (sag mal 1mm dicke(FU) =10 schichten x 1mm 10 mm =1cm so den 1cm -(minus) den Außendruchmesser = 49,8cm => Sprich ich brauche einen Holzklotz RUND; und den Durchmesser von 49.8 cm. So dann werden die verleimt. Ja wie verleimt man die denn immer nur 2 oder gleich alle mit Spanngurten an die Schablone Pressen??? Dann wie man die Faserrichtung ausrichtet ist das immer in eine Richtung oder Kreuzweise???
ICh bedanke mich schon mal für die Anworten
MFg Freddy
 
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#13959
GieselaBSE (Moderator)
Bastlwastl
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Geschlecht: männlich Fellfighter Ort: Zwischen HH und HB Geburtstag: 1976-08-19
Aw: Birken Bass Drum vor 8 Monate, 2 Wochen  
Hi.
Cooles Projekt schon mal, würde ich auch gerne mal machen.

Also, folgendes kann ich dir sagen:
Den Kessel solltest du nicht genau 20" im Durchmesser machen, sondern etwas kleiner, damit das Fell auch drüberpasst.
1mm mindestens.

Eine Normdicke gibt es nicht.
Es gibt dünne und dicke Kessel.
Da kannst du dich selbst entscheiden, gängig sind Dicken von 5-10mm würde ich mal sagen.

Verleimt werden die Furnierschichten kreuzweise, wobei jeder Hersteller so seine eigenen Methoden hat.

Beim Rest kann ich dir mangels Erfahrung nicht helfen.
Viel Spaß dabei!!!
 
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Ob eine Sache funktioniert, findet man nicht heraus indem man drüber nachdenkt, sondern durch ausprobieren...www.davidberlin.tv/
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#13960
Freddy (Benutzer)
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Aw: Birken Bass Drum vor 8 Monate, 2 Wochen  
Hi,
danke erst mal für die Anwtort
weißt du ob der Admin weiß aus welchen Werkstoff die Kessel
hergestllet werden? das wäre meine WICHTIGE FRAGE
 
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#13967
madmarian (Admin)
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ICQ#: 56613998 Geschlecht: männlich Custom Drums & Parts Ort: Hamburg Geburtstag: 1975-10-06
Aw: Birken Bass Drum vor 8 Monate, 1 Woche  
Hi,

also erst mal herzlich willkommen hier!

die Kesselmaße der Trommeln sind immer 3mm kleiner als das exakte Zollmaß, das macht auf jeder Seite ein Untermaß von 1,5mm.

Welches Holz man verwendet hängt davon ab, was du bekommen kannst. Es ist durchaus üblich, Schälfurnier in den Innenlagen zu verwenden, je nach Dicke der Furniere (ab 1mm) kann man diese auch als äussere Schicht verwenden. Was ansonsten dagegen spräche, ist weniger die klangliche Problematik -hier nimmt sich das nicht viel- sondern die Tatsache, dass dünne Schälfurniere sich nicht so schön beizen lassen wie dickere, geschliffene Schälfurniere bzw. natürlich Messerfurniere. Am Einfachsten bekommst du sicher Dekorfurniere, also Messerfurnier. Diese sind meist sehr dünn; wenn du welche dicker als 0,5mm bekommst, kann man die sicher auch sehr gut verwenden (0,8 -1mm wäre Ideal, gerne auch dicker, für vertikale Lagen). Natürlich gehen auch dünnere Furniere, man muss aber ungleich mehr Leim verwenden... und hört dann eben eher den Leim, als das Holz

Die Art der Verleimung -ob horizontal, vertikal oder kreuzweise- ist auch Ansichtssache. Ich versuche immer, möglichst viele Lagen mit vertikaler Maserung zu haben, vermeide dabei aber, dies im Aussenfurnier zu haben (Vertikale Furniere sind Sonor-Spezialität und sehen für mich immer schrecklich nach Schrankwand Eiche Rustikal aus...). Vertikale Furniere, das wurde hier schon diskutiert, bringen Masse, aber keine Spannung in den Kessel, daher sinkt der Kesselgrundton.

Ich verhandel gerade mit meinen Kesselbauern um neue Bauarten, denn die bisherige Bauweise sah vor, immer zwei Lagen kreuzverleimt zu nehmen, und diese dann mit mehreren kreuzverleimten Lagen zum Kessel zu pressen. Ich will aber deutlich dünnere Kessel, und daher müssen wir wohl dünnere Furniere nehmen und auch sonst einiges anders machen als sonst. Das Problematische dabei ist: im Schlagzeugbau hat man, vor Allem in Deutschland, immer sehr viel Wert auf Stabilität gelegt. Runde, verwindungsarme Kessel sind natürlich wichtig, aber ich glaube nicht, dass man auf einer Kesselröhre unbeschadet stehen können muss. Keiner erwartet, dass eine Geige oder Gitarre aushält, wenn man da drauf tritt, und wir bauen schließlich Instrumente, und keine Möbel. Hier würde ich also die Stabilität nicht zur obersten maxime erheben.


So.. meine Tipps sind mit Vorsicht zu genießen; ich lasse die Kessel industriell fertigen, kann daher zur Verarbeitung beim Bau mit Gurten o.ä. wenig sagen. Wir arbeiten mit riesigen Kesselpressen; die Kessel werden mit Spezialleim, der besonders angemixt wird, heiss verleimt (die Kesselpressen sind beheizbar), der Kessel wird also gebacken. Ich hab auch meistens die industrielle Fertigung im Hinterkopf, jemand mit Hinterstuben-Kesselbastelerfahrung (nicht abwertend gemeint) kann sicher noch weitere, bessere Tipps geben.

liebe Grüße,

*stefan
 
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#13972
Freddy (Benutzer)
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Aw: Birken Bass Drum vor 8 Monate, 1 Woche  
Danke erst mal für die freundliche Begrüßung,

So da du sehr viel Text geschrieben hast verstehe ich nicht alles.
20" => 50,8cm - 2 x(1,50)= 50,5cm. Meine Frage wäre noch das wenn ich ín einen Baumarkt gehen und da 3 schichtiges Sperrholz (birke) kaufe ob danndie Trommel auch gut klinkt. Ich denke mal das mann ganz normalen Weißleim
(Polyvinlyacetat) verwenden kann oder ??? so das mit ner schablone weiß ich schon wie ich das löse. Da ich mometan nicht das Geld von weihnachten ausgeben werde baue ich mit einen kessel wenn ich ausbildung mache. ich werde dann noch einen Thread machen wo ich zeige wie ich alles gemacht habe.

mit freundlichen grüßen
Frederik
 
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#13973
madmarian (Admin)
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ICQ#: 56613998 Geschlecht: männlich Custom Drums & Parts Ort: Hamburg Geburtstag: 1975-10-06
Aw: Birken Bass Drum vor 8 Monate, 1 Woche  
Freddy schrieb:

Meine Frage wäre noch das wenn ich ín einen Baumarkt gehen und da 3 schichtiges Sperrholz (birke) kaufe ob dann die Trommel auch gut klinkt.


das klappt ganz sicher NICHT. Du musst dir Furniere besorgen, welche du selber verleimst. Schon vrgeleimte Bretter werden sicher nicht flexibel genug sein, um sie zu stabilen Kesseln zu verarbeiten. Dreifach verleimte Furniere sind hier einfach ungeeignet.

Mit dem Herstellen eines Multiply-Kessels scheinst du dich deutlich zu übernehmen, ohne dir zu nahe treten zu wollen. Man würde auch den Korpus einer Gitarre nicht mit Baumarkt-Holz fertigen (es sei denn, dort wird ordentliches Holz angeboten...). Für Cajons wird die Birke aber sicher erste Wahl sein, also, warum nicht erst einmal eine Cajon bauen?

Die richtigen Furniere bekommst du im Holzgroßhandel um die Ecke, z.B. bei Theodor Nagel GmbH & Co. KG (okay, ist nur bei MIR um die Ecke... aber das ist so in etwa, wonach du suchen solltest.)
 
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#13974
Mic (Benutzer)
hat viel zu sagen
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ICQ#: 466705702 Geschlecht: männlich Klangmacherei Ort: Engstingen Geburtstag: 1964-11-06
Aw: Birken Bass Drum vor 8 Monate, 1 Woche  
Freddy probier's aus, das geht schon.
 
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#13975
Freddy (Benutzer)
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Aw: Birken Bass Drum vor 8 Monate, 1 Woche  
Jo danke noch mal,
Also ich weiß was Multiplex ist. Nennt man diese Holzschichten einfach
nur Funiere??? weil ich suche mit schon tod daran wie man diese Holz-
schichten nennt. Ich hab mal was interesantes gefunden
1)www.shop-01.de/cgi-bin/sv1/shops/s000778/index.cgi? Das ist ein Shop wo man Qualitativ HOchwertiges Birkensperrholz aus Skandinavien bestellen kann. Ich denke doch das wäre eine Lösung.
2) AHHHHHHHHHHHHH jetzt fällts mir wieder ein Funiere sind ganz ganz dünne
Holzschichten.
3) Welchen Leim verwendet mannn ??? (weißleim)?
danke schon mal für die Antworten
MFG
Frederik
 
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#13976
Sebastian (Benutzer)
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Aw: Birken Bass Drum vor 8 Monate, 1 Woche  
Hallo Freddy!

Also um Dir mal ein bisschen unter die Arme zu greifen!
Ich bin selbst erst vor kurzen zu den Trommelbauern gestoßen und muss noch VIEL lernen - ABER mal soviel!

Wie Stefan schon lang und breit geschrieben hat - Furnierkessel werden meist Industriell gefertigt, weils einfach am kostengünstigsten ist!
Zu Deiner Frage - "OB der Kessel dann auch wirklich gut klingt"
TJA - ähm - wie soll er den klingen? Diese Frage kann Dir keiner beantworten.
Du musst eine Vorstellung haben wie er für Dich klingen soll.
Und ein Instrument auf Anhieb zum klingen zu bringen ist eigentlich eine Kunst. Will damit sagen - Alle mussten einmal klein Anfangen und VIEL Lehrgeld bezahlen, bis Sie wussten wie es geht.
Natürlich helfen Dir die Leute hier gerne weiter, Aber ausprobieren musst Du leider selber.
Les Dich hier durchs Forum - wirst sicher fündig werden wie sich die Kesselwandstärke einer Trommel im Klang äußert, die Tiefe, der Durchmesser, das HOLZ - Alles Parameter die man "Erfahren" muss
Soviel dazu!

Zu Funieren gibt es hier im Forum sogar einen Thread - da hat jemand Versuche mit einer PositivForm (also die Funiere aussen über einen Kern gebogen) und dann mit einer NegativForm angestellt.
Industriell werden aber NegativFormen verwenden, da der Kesselaußendurchmesser immer exakt der selbe ist und unterschiedliche Dicke hergestellt werden können.

Zum Leim - Gerade vor kurzem hat Stefan darüber philosophiert welche Leime am geeignetsten sind.
Ich bin bei meinen Recherchen immer wieder über den Titebond gestoßen.
Auch habe ich immer wieder gehört, der Leim sollte sehr FEST abbinden - je fester er abbindet, desto besser das Schwingverhalten der Trommel.
Ich habe meine Trommeln in Stavebauweise gebaut (auch ausführlich hier besprochen) und normalen Weißleim verwendet. Bis jetzt auch ganz gute Ergebnisse.

Zum Schluss möchte ich noch sagen, Wenn Du schon eine Form hast, dann probier doch mehrere Varianten aus.
Kauf Dir BILLIGES Funierholz und bau ein paar Trommeln - dann erhältst Du Erfahrung und weißt auf was Du achten musst.
Wenn Du dann soweit bist Bau Dir die "Richige" Trommel mit dem gewünschten Holz - und Du wirst Freude daran haben =).
 
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Wenns zwickt wende Gewalt an, wenns kaputt geht wars nix wert =)
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#13996
Freddy (Benutzer)
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Aw: Birken Bass Drum vor 7 Monate, 1 Woche  
Also danke erst mal für die vielen Antworten,
Also ich hab einen Holzfachhandel gefunden von dem ich Funier Bestellen
könnte, doch da die ihre funiere nur in großen mengen verschicken glaube
ich das ich das beim Tischler Bestelle. Ich hab da mal mit dem Chef gesprochen
und der hat mir gesagt die können Birke 0,9 oder 1,4 mm Stärke
2x0.2 - 0.3m (200x30cm) so das ich jetzt doch mit einer Tomtom anfange
kann ich das billigste Funier nehmen. So da hätte ich eine frage und zwar
wenn ich die Schablone hab und dann die Funiere um die Schablone Leime (Kreuzweise) soll ich da Messer oder Schälfunier nehmen?So da ich schon mal mich informieren möchte wie mann zb die Verleimung
bei einer Bass Drum macht hab ich ja ein Problem weil ich ja nur 30cm Streifen hab. Wie löse ich das Problem?
Links/www.langner-furniere.de/2008DE/galerie/alphabet.php?gID=B
Danke für eure Antworten
MFG Freddy
 
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#14003
Freddy (Benutzer)
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Aw: Birken Bass Drum vor 7 Monate  
Hi leuts,
also ich hab mir funier bestellt und es auch schon da. Da
madmarian ja schon gesagt hat das die meisten Firmen die Funiere Kreuzweisen verleimen
müssen ja schälfunier (Faser in Längstrichtung) und dann ein Funier oder ein holz was
quer zu Länge die fasern hat. Ich vermute das die Firmen Spezielles Sperrholz nehmen
was extrem dünn und Verformbar ist. Da ich jetzt nur holz hab für eine Verleimung in Längstrichting (schichtholz) kann es sein das das Holz arbeitet weil es ja nicht abgesperrt ist. wenn ich die Funierschichten verleime, werden die Auf stoß oder überlappend verleimt.... Fragen über Fragen über Fragen....
Danke schon mal für die Antworten
UND BITTE HELFT MIR!!! BITTEE
MFG Freddy
 
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#14004
GieselaBSE (Moderator)
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Aw: Birken Bass Drum vor 6 Monate, 4 Wochen  
Ich glaube, du hast da einen Denkfehler drin.

Die Firmen, soweit ich weiß, verleimen einzelne Lagen Furnier, kein Sperrholz. Und kreuzweise wird verleimt, damit sich die Kessel nicht verziehen, die nehmen für jede Schicht das gleiche Furnier.

Wie gesagt, ich habe so etwas noch nicht gemacht, alles basiert bei mir bisher auf Hörensagen.

Die meisten Firmen verleimen die Schichten auf Stoß, bzw lassen eine kleine Lücke damit sich die Kessel nicht verziehen.
 
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#14006
Freddy (Benutzer)
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Aw: Birken Bass Drum vor 6 Monate, 4 Wochen  
Ja danke für die Infos.
Aber ehrlich gesagt ich kenne kein Furnier was 2m Breit ist und 20cm lang.
Also mir ist schon klar das man messer- oder Schälfurnier verwenden kann.
Aber die bilden ja nur die Faser in Längstrichtung des Holzes. Ich brauche ja dazu noch einige
lagen die dann um 90° gedreht sind und auch dann so lang sein müssen wir das MEsser- oder Schälfurnier.
Also es wäre echt super wenn ich von euch erfahre wie man dieses Furnier
bzw. Holz nennt was dann Noch zusätzlich zum "sperren" brauche.
MFG
Freddy
 
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#14007
Gurkengustel (Benutzer)
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Aw: Birken Bass Drum vor 6 Monate, 3 Wochen  
Es gibt auch kein Furnier in den benötigten Dimensionen. Das muss erst in der Breite vernäht (Schmelzkleberfaden) werden. Danach werden mehrere Furnierlagen (meistens 2-3) zu einem Sperrholz verpresst. Diese Sperrhölzer werden dann in Lagen zu einem Kessel gepresst. Einfacher geht es mit Starkfurnier ab 1,5mm Dicke - besser mit 3mm. Dann entfällt das Vorpressen der Boards. Die Längenmaße sollten schon sehr genau sein. Es ist eine Mär dass die Lagen Luft an den Stössen brauchen, dadurch funktionieren viele Press-Systeme (z.B. von Sonor) nicht.
Die Lagen müssen auch nicht kreuzverleimt werden. Brady macht das IMHO auch nicht, ein Stavekessel mit 6mm Dicke (Troyan GT) ist auch nicht abgesperrt, durch fehlenden Leim sogar "instabiler" als Furnierkessel.
Als Leim nix Weissleim. Zuviel Wasser.
Entweder (wie die Firmen) Kauritleim (Harnstoffharzleim) und heiss pressen (damit das Wasser verdunstet), oder bei "kalt" Kaurit als 2 Komponentenvariante mit Härter (also chemisch anstatt physikalisch), dieser härtet glashart (nach 5 Stunden) aus und wird aus Pulver angerührt.
 
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